Unser Schularchiv
Olli und Molli
Homepage
Lehrer
> Lehrer vor 1969
> Lehrer der GSO
> Kollegiumfotos
> Schuljahr 10/11
> Schuljahr 09/10
> Schuljahr 08/09
> Schuljahr 06/07
> Schuljahr 05/06
> Schuljahr 04/05
> Schuljahr 03/04
> Schuljahr 02/03
> Schuljahr 01/02
> Schuljahr 00/01
> Jahre 1985-2000
> Jahre 1969-1985
> Chronik vor 1969

Aus der Chronik (bis 1969)

1969
Schulreform - Grundschule entsteht

1969 wurde die Schulreform verwirklicht und das Schulsystem neu gegliedert. Die Grundschule entstand. Im ersten Jahr hatte sie in 15 Klassen 560 Schüler. Doch die Verhältnisse im bisherigen Schulgebäude wurden beinahe unerträglich, da 220 auswärtige Schüler und die neunten Klassen neu dazukamen.
1968
gemischte Klassen

1968 wurde die evangelische Schule aufgelöst und der kath. Knabenschule einverleibt. Außerdem führte man gemischte Klassen ein. Somit war der kommenden Trennung von Grund- und Hauptschule schon gut der Weg bereitet.

1966
Gesamtschülerzahl im Schuljahr 1965/66:

  • Katholische Knabenschule 254 Schüler
  • Katholische Mädchenschule 296 Schüler
  • Evangelische Schule 131 Schüler
1964
Neue Schwimmhalle

1960 wird wegen Schulraumnot ein Erweiterungsbau mit Schwimmhalle geplant, der 1964 mit einem großen Schulfest eingeweiht wurde. Von dieser Einweihungsfeier gibt es übrigens einen Film!
8. März 1963
In memoriam Anton Henkel

„Rechnen genügend, Skifahren sehr gut", überschrieb die Deutsche Presse 1930 einen Artikel über das schulsportliche Engagement des damals jungen Oberstdorfer Lehrers Anton Henkel. Am 8. März 1963 verstarb der langjährige Lehrer und Rektor an der Volksschule Oberstdorf und Skipionier.
.. mehr (extern)

  

1934 ff
Kriegszeiten

1934 wird der Vertrag mit den Franziskanerinnen zu Dillingen gekündigt ("politisch unzuverlässig") und die Stellen mit weltlichen Lehrkräften besetzt.

Nach Kriegsende wurden wieder klösterliche Lehrerinnen an die Mädchenschule berufen.

1910
Schülerzahlen

Der Stand der Oberstdorfer Volksschule im Jahre 1910 nach H.B. Zirkel:

  • Die Knabenschule zählte drei Klassen mit 150 Schülern (7 Jahrgänge).

  • Die klösterliche Mädchenschule zählte ebenfalls drei Klassen (sieben Jahrgänge) mit insgesamt 151 Schülerinnen

1906
Neubau

Schon 1903 wird durch die kgl. Lokalschulinspektion die räumliche Unzulänglichkeit der Schulsäle in Oberstdorf beanstandet. In einer Gemeindeversammlung vom 4.1.1906 sprechen sich die männlichen Einwohner mit Gemeindebürgerrecht (mit 271 Stimmen gegen 38) für den Plan eines Neubaues aus.

Die Schullokale im alten Schulhaus sollen in Büroräume für die Gemeindeverwaltung umgewandelt werden. So wurde schließlich in der alten Schule das "Neue Rathaus" eingerichtet.

Knaben und Mädchen wurden getrennt unterrichtet.

1906 übertrug die Gemeinde Oberstdorf die Erteilung des Unterrichts an der auszubildenden Mädchenschule im Markte Oberstdorf und den Betrieb der neu zu gründenden Kleinkinderbewahranstalt dem Orden der Franziskanerinnen aus dem Mutterhause zu Dillingen.

1583 ff
Die Anfänge

Seit dem Mittelalter lag das Schulwesen in der Hand der Kirche. Zumeist war die Lehrtätigkeit mit dem Mesneramt verbunden und fand in dessen Behausung statt.

1583 wurde zum erstenmal ein gewisser Lorenz Häfele als Schulmeister erwähnt.

Aus den Niederschriften von Pfarrer Stützle wissen wir, dass Johann Miller Lehrer in Oberstdorf war und zu Anfang des Jahres 1740 den Schul- und Orgeldienst antrat und 36 Jahre lang mit voller Zufriedenheit versah, weswegen Churfürst Clemens Wenzeslaus diesen Dienst seiner Tochter Magdalena Romana Miller verlieh, mit der Verpflichtung, ein zu diesem Dienst taugliches Subjekt zu ehelichen.

Das erste Oberstdorfer Schulhaus wurde im Jahre 1787 für 5000 Gulden an der Stelle des heutigen neuen Rathauses erbaut.

1865 brannte auch das Schulhaus beim "großen Brand von Oberstdorf" ab. Ein neues Schulhaus wurde am alten Platz gebaut und der Unterricht begann bereits wieder am 2. Januar 1867.

Grundschule Oberstdorf * Ludwigstr. 8 * 87561 Oberstdorf * Tel.: 08322/7719 * Fax: 08322/95276 * info@grundschule-oberstdorf.de