1583 ff
Die Anfänge
Seit dem Mittelalter lag das Schulwesen in der Hand der Kirche. Zumeist war die Lehrtätigkeit mit dem Mesneramt verbunden und fand in dessen Behausung statt.
1583 wurde zum erstenmal ein gewisser Lorenz Häfele als Schulmeister erwähnt.
Aus den Niederschriften von Pfarrer Stützle wissen wir, dass Johann Miller Lehrer in Oberstdorf war und zu Anfang des Jahres 1740 den Schul- und Orgeldienst antrat und 36 Jahre lang mit voller Zufriedenheit versah, weswegen Churfürst Clemens Wenzeslaus diesen Dienst seiner Tochter Magdalena Romana Miller verlieh, mit der Verpflichtung, ein zu diesem Dienst taugliches Subjekt zu ehelichen.
Das erste Oberstdorfer Schulhaus wurde im Jahre 1787 für 5000 Gulden an der Stelle des heutigen neuen Rathauses erbaut.
1865 brannte auch das Schulhaus beim "großen Brand von Oberstdorf" ab. Ein neues Schulhaus wurde am alten Platz gebaut und der Unterricht begann bereits wieder am 2. Januar 1867. |